Social Media – ein Selbstversuch

Lohnt Social Media im B2B?

Fazit nach vier Monaten Selbstversuch.

Immer wieder stellen Kunden die Frage: „Lohnt es sich zu Facebook oder Instagram zu gehen?” oder „Wir brauchen ein Instagram Profil.”

Vorab sei gesagt: Die Erfahrung hat gezeigt – pauschale Antworten gibt es nicht.

Zunächst gilt es für alle Social Media Aktivitäten ein Ziel zu definieren. Richtig eingesetzt ist Social Media und Content Marketing ein Weg, verglichen mit klassischen Werbemaßnahmen, der schnell messbare Erfolge erzielt. 

Bei der Contentplanung und der Erstellung der benötigten Materialien gehen einige Arbeitsstunden ins Land, dies sollte man bedenken.  Wichtig ist auch, dass genügend Inhalte (Content) vorhanden sind. Social Media und Content Marketing sind eine dauerhafte Aufgabe. Lässt die Frequenz neuer Inhalte nach, sinkt die Sichtbarkeit und Ihre Beiträge werden unter Umständen nicht mehr angezeigt.

Wer nicht wirbt, stirbt

Fakt ist: Wer heutzutage weder durch Content Marketing noch durch Social Media Marketing auf sich aufmerksam macht, steht auf verlorenem Posten. Mehr denn je gilt hier der alte Werbespruch: Wer nicht wirbt, stirbt. Die Onlinewelt wird durch google regiert, das ist unstrittig. Und diese Regierung sagt: liefere Content und relevante Inhalte für Deine Zielgruppe, wir belohnen mit verbessertem Ranking.

Nun zurück zu den Plattformen. Da gibt es zunächst Instagram und Facebook. Meine persönliche Erfahrung: Der Instagram Algorithmus benötigt nahezu täglich frische Inhalte. Diese müssen nicht zwingend immer extrem tiefgründig sein – hier zählt die schnelle Impression, das Ambiente, die Stimmung. Bei Facebook verhält es sich ähnlich. Nur ein Facebook Profil zu haben und dies nicht mit Inhalten zu bestücken, ist definitiv der falsche Weg. Erleichternd lassen sich Instagram Beiträge automatisch auch auf Facebook veröffentlichen. Trotzdem besteht die einhellige Meinung, Facebook sei auf dem absteigenden Ast – nach meinem Social Media Experiment kann ich diese Einschätzung nur teilen: wenig Reaktion, wenig geteilte Inhalte, nahezu keine neuen Follower.

Das zweite dynamische Duo: Xing und LinkedIn: beide richten sich an Businesskontakte. Hier veröffentliche ich meistens Artikel, welche auf gut ausgearbeitete Blogartikel auf www.kroeger-grafikdesign.de/blog verlinken. Hier geht es in erster Linie um kundenrelevante Inhalte, um Fragen, die mir in fast zwanzig Jahren Selbstständigkeit immer wieder gestellt wurden, um aktuelle Entwicklungen und Trends im Marketing und um die Zusammenarbeit mit Freiberuflern. 

Nach einiger Zeit wurden gute Impressionsraten  (Anzeigen der Artikel beispielsweise im Newsstream von anderen Nutzern) erreicht – die höchste Währung der Onlinewelt. Neben relevanten Inhalten leben Businessportale leben von der Interaktion: Besuchen Sie die Profile von Menschen und Unternehmen, die sie sich als Kunden wünschen – Ihre Besuche werden den „Besuchten” angezeigt. Liken Sie Beiträge potentieller Kunden, Mutige schreiben diese direkt an. Wirken sie interessiert.

Fazit: Ich konnte mit meiner Social Media Aktivität die Zugriffe meiner Webseite in vier Monaten um 25% steigern. Das Bewusstsein, welche Leistungen ich erbringe wurde gesteigert. Ich wurde schlicht und einfach sichtbarer. Für mein Umfeld, für alte und neue Kunden und am Ende für google. Es ergaben sich Gespräche mit potentiellen Neukunden – was von Anfang an das Ziel der Aktivitäten darstellte.

Wichtig ist wie eingangs schon beschrieben – Ziele zu definieren und vor allem Inhalte über einen längeren Zeitraum mit einem Redaktionsplan mindestens zwei Monate vorzuplanen um geeignete Medien zu erstellen. Die Vorarbeit sollte intern passieren, die Ressourchen dafür vorhanden sein oder geschaffen werden – ich helfe Ihnen bei der Veröffentlichung, der grafischen und textlichen Ausarbeitung und der Auswertung der Aktivitäten (ROI – Return of Investment).

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