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Tales from the homeoffice.

How to Homeoffice

Vorweg muss ich sagen –  ich habe keine eigenen Kinder. Vor allem in der gegenwärtigen Situation, dass die Kinder coronabedingt den ganzen Tag zuhause verbringen müssen, eine Herausforderung an sich. Daher funktionieren höchstwahrscheinlich nicht alle hier aufbereiteten Tipps so reibungslos.

Inzwischen bin ich 18 Jahre als Freiberufler selbstständig – sechs Jahre davon in angemieteten Büroräumen. Seit 12 Jahren arbeite ich ausschließlich im Home Office. Die Heimbüros, bzw. häuslichen Arbeitszimmer – so der offizielle Begriff – waren immer sehr unterschiedlich: vom Schreibtisch in einer 38 qm Wohnung mit nur zwei Fenstern über eine Ecke im Wohnzimmer einer Altbauwohnung, einem kleinen eigenen Arbeitszimmer in einer weiteren Wohnung zum jetzigen, ausgebauten Kellerbüro mit Besprechungsraum.

An dieser Stelle möchte ich einige Tipps zum Thema #howtohomeoffice geben.

 

#1 hygge

Letztes Jahr hat man das dänische Wort hygge an jeder Ecke zelebriert. Hygge war eine lange nicht dagewesene Ode an das zuhause sein und es sich gemütlich machen. Bestenfalls mit vielen Kerzen und gemütlichem Licht.

Gerade jetzt in Corona Zeiten, in dem viele Arbeitsplätze ins Home-Office umziehen gewinnt ein hyggeliges Umfeld eine neue Bedeutung – hygge 2.0 sozusagen. Also – macht euch eure Arbeitsplätze schön.

 

#2 Ordnung muss sein

Ob klein oder groß, wichtig ist das abendliche Aufräumen des Arbeitsplatzes – ein unaufgeräumter Arbeitsplatz, gerade auf kleinem Raum, wird schnell zum Störfaktor, egal ob beim improvisierten Schreibtisch am Esstisch oder im kleinen Arbeitszimmer. Auf kleinem Raum ist gute Organisation ein Muss.

 

#3 Nicht im Jogger arbeiten

Damit Arbeit im Homeoffice sich klar vom Feierabend abhebt ist es wichtig die Arbeitszeit klar als „Gang ins Büro” zu definieren. Und ins Büro geht man nicht im Jogginganzug. Das heißt: ordentlich anziehen, sich fertig machen, sich eine Mahlzeit zubereiten und dann zur Arbeit gehen. Wer die Möglichkeit hat wie ich im Keller zu arbeiten und einen externen Zugang zum Arbeitszimmer hat, sollte diesen nutzen. Verlässt man Abends sein Büro und schließt ab, ist auch im Kopf das Büro verlassen.

 

#4 Arbeitszeiten einhalten.

Meine Homeoffice-Zeiten sind fest definiert. Ich gehe spätestens um halb neun runter in mein Büro und bin dort bis mindestens 17 Uhr  für meine Kunden erreichbar. Die Mittagspause nutze ich um kurz etwas zu essen oder mit dem Hund rauszugehen. Wichtig ist die klare Trennung zwischen Arbeitszeit und Freizeit.

 

#5 Nicht ablenken lassen.

Ein weiterer Tipp beim How to homeoffice ist leichter gesagt als getan. Im Homeoffice, ohne dass Kollegen und Chefs ein Auge auf sich haben, lässt man sich leicht ablenken. Es klingeln die privaten WhatsApp Gruppen, das Sofa lockt jederzeit mit der Möglichkeit kurz zu nappen. Wer neu im Homeoffice Business ist, muss sich an diese Situation erst mal gewöhnen. Bei mir, als erfahrener Home-Officer sieht das inzwischen ein bisschen anders aus. Ich lasse mich nur kontrolliert ablenken.

 

#6 Kontrollierte Ablenkung

Als erfahrener Home-Officer hat man, wenn dies zum alltäglichen Zustand wird weniger Sozialkontakte und persönlichen Austausch. In meinem Fall sind die Nachrichten aus der Hobby-Whatsappgruppe schon eine Bereicherung. Hier antworte ich immer schnell, es lenkt mich aber auch nicht groß ab. WhatsApp ist nicht auf dem Handy, sondern direkt auf dem Mac installiert – ich muss also nicht mal die Platform wechseln.

Youtube und Spotify sorgen für Berieselung: Nicht jeder kann diese Störfaktoren ertragen – bei mir läuft jedoch immer etwas nebenher – meistens Podcasts, Hörspiele oder Youtube Kanäle, die nur wenig Aufmerksamkeit benötigen. Ich lasse mich einfach berieseln – oftmals könnte ich den Inhalt nicht mal mehr wiedergeben.

 

#7 Austausch per Videochat

Mit Kunden und Kollegen, die ebenfalls im Homeoffice arbeiten tausche ich mich regelmäßig aus. Dazu nutze ich Facetime, Whereby, Microsoft Teams oder Slack. Neuerdings kann man sich mit mir über meine Webseite auch zum digitalen Kaffeedate treffen und über dies und das bei einem Kaffee philosophieren. 

 

#8 Feierabend ist Feierabend.

Soweit es möglich ist und ich einmal den Rechner zugeklappt habe und meinen Schreibtisch verlassen habe, ist Feierabend. Das Abendessen markiert hier eine magische Grenze – ab hier wird nicht mehr gearbeitet oder über die Arbeit gesprochen. Morgen ist ja auch noch ein neuer Home-Office Tag.

Ich hoffe meine How to Homeoffice Tipps helfen ihnen weiter.

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