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Vom Handwerk zum Leben im Algorithmus

Algorithmus – Taktgeber im modernen Marketing unserer Zeit.

Es ist schon erstaunlich, wie sich der Beruf des Grafik / Kommunikationsdesigners in fast 20 Jahren Selbstständigkeit verändert hat. Alles fing 2002 mit einem kleinen Büro im verschlafenen Letmathe im Sauerland an. Das Tagesgeschäft bestand aus dem, was man klassischerweise im Studiengang Kommunikationsdesign gelernt hat – zur Logogestaltung und den dazugehörigen Geschäftsausstattungen und Printprodukten gesellten sich zunehmend kleine Webseiten. Ein Handy hatte man damals schon – zum telefonieren. Smartphones waren noch Science Fiction. Und auch der Begriff SEO war noch ein Fremdwort. Trotzdem wurde mein Beruf schnell zunehmend digitaler.

Im Jahre 2005 begann Google,  damals noch in einem Atemzug mit yahoo, altavista und lycos genannt, die Suchergebnisse auf Basis der früheren Suchanfragen registrierter Nutzer zu personalisieren. Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, wie sehr Google 15 Jahre später die Marketingwelt in Atem halten würde.

Auch heute ist Google natürlich nicht die einzige Suchmaschine am Markt, auch Bing ist, gerade bei Windows Usern nicht zu vernachlässigen. Vom Prinzip agieren alle Anbieter ähnlich.

 

Jährlich neue Anforderungen

 

Fast jährlich gibt es grundlegende Änderungen bei den Suchmaschinen und die Schwerpunkte werden neu gesetzt.

Algorithmen, welche bestimmen, welche Webseite mit welchem Content wie relevant ist, ändern sich rasant.

Nach „mobile first” und „Content is King“ darf man gespannt sein, was in Kürze bei Suchmaschinen zählt.

Damit nicht genug. Auch im Social Media hat jede Platform eigene Algorithmen, was die Bewertung der Inhalte angeht: Instagram, Facebook und Twitter benötigen Content in kurzen Abständen – bestenfalls täglich – um sichtbar zu bleiben und Follower angezeigt zu werden. Plattformen mit Fokus auf beruflichen Netzwerken wie XING und Linkedin im haben längere Zyklen und andere Algorithmen. Hier ist es wichtig, immer up-to-date zu bleiben.

Heute geht es nicht mehr nur um die bloße Existenz einer schön gestalteten Webseite. Heute geht es vermehrt um Webseitenzugriffe und beste Rankings, um SEO und SEM, ROI und KPI. Und natürlich geht es nach wie vor auch um gute Gestaltung – denn Content muss auffallen, um in endlosen Newsstreams aufzufallen. Hier eröffnen sich für Kommunikationsdesigner ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten.

Um diesen immer schneller werdenden Entwicklungen gewachsen zu bleiben, bilde ich mich regelmäßig weiter – ein Vorteil der Moderne sind hier Online-Weiterbildungsmöglichkeiten.

Gibt Google auch in zehn Jahren noch den Takt im Marketing an? Wie navigieren wir in Zukunft? Arbeiten wir noch an Monitoren?

Es bleibt spannend – so lange lassen wir uns weiter von den Algorithmen treiben.

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